Skulptur in Schlieren
Kunst im öffentlichen Raum
Mit der Aktion „Skulpturen in Schlieren“ wollen die Stadt und die Arbeitsgemeinschaft Zürcher Bildhauer die Wahrnehmung und das Bewusstsein der Bevölkerung für Kunstwerke und deren Wirkung im Stadtraum wecken und schärfen.
Einige neue und einige bereits bekannte Plastiken beleben das Zentrum der aufstrebenden Stadt Schlieren erneut, 2 Jahre lang.
Von 2010 bis 2011 sind folgende Kunstwerke zu sehen:
Auf dem Stadtplatz platzieren die Künstler die Skulptur „Urknall“ von Ursula Hirsch. Es handelt sich dabei um eine gelbe Lärchenholz-Konstruktion, einen offenen, “besitzbaren” Gemeinschafts-Thron in vier Windrichtungen. Bei Gelegenheit hüllen die Funken einer Feuerwerkssonne darüber den Thron und ihre BesitzerInnen in eine glühende Lichtkuppel.
Von Heinz Niederer werden geschmiedete Stahlskulpturen (ohne Titel) an der Zürcherstrasse mitten auf der Verkehrsinsel zwischen Mülligen und Wagi-Areal montiert. Sie setzen wie ein Augenzwinkern einen kleinen Akzent ins Strassenbild.
Eine besondere Stelle im Stadtraum nimmt die Skulptur „triple track“ von Bob Gramsma ein: Sie wird hoch oben an einer Brandmauer an der Wagistr. 13 befestigt. Der Wagi-Strassenraum wirkt hart, faszinierend wie eine Bergschlucht. Die suggerierte Leichtigkeit der Velorennfahrer und ihrer Überholmanöver beeindruckt an diesem Ort und kontrastiert wunderbar mit dem langsamen Verlauf des Schattenwurfs der Skulptur.
Am Kesslerplatz wird der „Monolith“ von Paul Sieber platziert: ein grosser Steinguttopf, ein riesiges, schweres Gefäss, das oben offen ist. Er bewahrt seine Eigenständigkeit, hier und jetzt. Trotzig, mit dem leichten Stahlhut verschlossen gegen den Himmel, behauptet das Werk sein Hiersein.
Von der letzten Aktion bleiben einige Werke vorerst noch stehen. Es handelt sich um die „Metamorphose“ von Peter Storrer, drei Betonskulpturen vor dem Stadthaus, das „Fernweh“ von Martin Senn, der farbige Strommast auf dem Perron des Bahnhofs Schlieren.