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Katrin Zuzáková

Zuzáková ist eine Geschichtenerzählerin.

Mit ihren Skulpture aus Holz und den Zeichnungen nimmt sie uns mit in ein Land der Phantasien und Assotiationen. Ihre Werke sprechen eine archaische, uralte Sprache, die über verschiedene Kulturräume verständlich ist.

Christian Greutmann

Die Kunst des sinnlichen Auslotens
Die Bildhauerin Katrin Zuzakova

Was zeigt sich?

Helligkeit! Eine helle Person, hellwach, von hellem Gemüt , jedoch kein leichtes Glöckchen.
Eine Person von wunderbarer Intensität, unkompliziert. Das was ich als (so selten) natürlich bezeichnen will.
Katrin Zuzakova wendet sich in ihrer Arbeit  der  Sinnlichkeit des Materials zu, der Beachtung jeder Komponente des physischen Machens , der Kunst des Auslotens, der Wandlung in Form und Material.
Die Wandlung als zyklische Erneuerung in der Zeichnung und in der Skulptur, als natürliches, nicht aufoktruiertes weibliches Thema?
Das ist ein Unterschied zum Gängigen.
Eine Frau macht keine Frauenkunst.  Weiblichkeit als Selbstverständnis.  Das ist wohltuend.
Gestatten Sie mir eine Bemerkung als Lehrer und  Beobachter von Kunstszenen:
Ich freue mich an dieser Künstlerin, weil sie sich nicht  modischen Trends unterstellt.
Es scheint ja so, als sei im Moment ohne Begründbarkeit, verpackt in lässige oder karge oder trashige Installation mit virtuell-medialer Durchsetzung kein Preis mehr zu gewinnen.
Was Sie bei Katrin Zuzakova sehen ist auf jeden Fall mal anders gelagert.
Es ist nicht die geschönte Form, nicht die Realität die interessiert. Es ist das Wesen der Dinge die Wirklichkeit, das Wirkende das aufgespürt werden soll.
Katrin Zuzakova nimmt Bezug, empfängt, schöpft. Es ist die Zwiesprache mit dem Entstehenden, in Sorgfalt, Überraschung, im aktiven Eingreifen und intensiven Bezugnehmen, manchmal auch im Entstehen lassen und Aufnehmen dessen was sich ergibt.
Jedes Bild, aus ähnlichem Ursprung geschöpft, sucht oder findet seine Individualität, zeigt sein Wesen. Kräfte werden wirksam, schon als Fleck im ÖL als Tinte oder Farbe, durch den Schnitt ins Holz. Die Kraft des Materials und die Wirksamkeit des Eingriffs in das Material… eine Assoziation taucht auf, Themen die sie beschäftigen finden ihre Form in  Zeichnung und Skulptur.
Schauen Sie sich diese  Skulpturen genau an, mit der Motorsäge herausgeschnitten ohne zu verletzten, nur soweit bis das Wesentliche erscheint,  in Natürlichkeit belassen, nichts Geschliffenes haftet den Figuren  an.
Katrin Zuzakova, eine Frau in Eigenheit, ohne die gängigen Probleme im Kunstkontext. Ich fühle mich begriffen, und sie gibt da etwas zurück in eine Welt die diese Direktheit, die Intensität und Sinnlichkeit so nötig hätte. Sie bringt uns Leben in eine mehr und mehr rein funktionale Welt .
Ich hoffe Sie möchten an dieser Haltung teilhaben. Die entstanden Werke sind das was  die Künstlerin ihnen entgegenbringt. Bilder sind wirksam. Kommen Sie in den Genuss sich dieser Wirkung immer wieder auszusetzen.

                                                     Prof. Bruno Bussmann,  HGK Luzern

English

The Art of plumbing the senses
The Sculptor Katrin Zuzàkovà

What do we see?

Brilliance! A shining person, wide awake, a sunny disposition, but no lightweight.
Someone of amazing intensity, without complication. What I would like to call natural (though it rarely is).
In her art, Katrin Zuzàkovà takes on board the sensuality of the material, heeding every aspect of the physical act of creation, the art of searching and transforming in form and material alike.
Transformation as a cyclical renewal in drawing and sculpture, as a natural not an imposed female topic?
That goes against the grain.
A woman doesn’t do women’s art. Femininity is how you see yourself. That is agreeable.
Allow me to comment as a teacher and observer of art scenes:
I like this woman artist because she doesn’t subject herself to the trends of fashion.
It does seem, as though at the moment it is no longer possible to win a prize without justifiability, wrapped in casual, meagre or trashy installations with virtual media implementation.
In any case, what Katrin Zuzàkovà does is quite different.
She is not interested in a beautified form, or a reality. She is searching out the essence of things, their actual being, and their potency.
Katrin Zuzàkovà looks at context, absorbs and creates. The outcome is the dialogue with what evolves, in attention, surprise, active intervention and intensive referencing, sometimes just leaving the evolving work and taking it as it is.
Every picture, created from a similar source, seeks or finds its own individuality, reveals its being. Powers become active, even as a spot in the oil as ink or paint, by cutting into wood. The power of the material and the effect of engaging in the material…an association pops up, preoccupying topics find their form in drawing and sculpture.
Look carefully at these sculptures, carved out with a chain saw without causing injury, just enough to reveal the essence, left in the natural state, these figures are not sullied by refinement.
Katrin Zuzàkovà, an original woman, free from the problems in the contemporary context of art. I feel gripped by her work, and she seems to give something back in this world which is so much in need of directness, intensity and sensitivity. She offers us life in an increasingly purely functional world.
 I hope you would like to participate in this attitude. The works which have evolved are what the artist brings them. Pictures are active. Come and enjoy being exposed again and again to this effect.

                                                        Prof. Bruno Bussmann,  HGK Luzern

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