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Statuten

Statuten der Arbeitsgemeinschaft Zürcher Bildhauer

Art. 1 Gründung
Die “Arbeitsgemeinschaft Zürcher Bildhauer” (nachfolgend AZB genannt) wurde am 29.
Januar 1983 gegründet und ist ein politisch und konfessionell neutraler Verein im Sinne
von Artikel 60 ff. ZGB.

Art. 2 Dauer und Sitz
Die AZB ist ein Verein von unbestimmter Dauer und hat seinen Sitz in Zürich.

Art. 3 Zweck
Die AZB bezweckt
– Erhaltung, Schaffung und Förderung von Werkplätzen
– Erhaltung und Förderung der Kultur des Bildhauers

Art. 4 Mitgliedschaft
Art. 4.1 Art der Mitgliedschaft
Die AZB besteht aus natürlichen und juristischen Personen, welche die vorliegenden
Statuten anerkennen, sich für den Vereinszweck durch Mitarbeit, finanzielle oder andere
Leistungen zu Gunsten der AZB einsetzen.
Mitglieder können auch Amtsstellen, Institutionen oder Firmen usw. werden, die am
Bestehen und an der Entwicklung des Vereines ein Interesse haben.
Ehrenmitglieder werden von der Mitgliederversammlung ernannt. Sie bezahlen keinen
Mitgliederbeitrag.

Art.4.2 Aufnahme eines Mitglieds
Die Aufnahme von Mitgliedern wird durch die Aufnahmekommission vorgeschlagen.
Neumitglieder werden an der Mitgliederversammlung provisorisch aufgenommen. Nach
zwei Jahren erfolgt die definitive Aufnahme in die AZB oder deren Ablehnung ebenfalls
durch die Mitgliederversammlung.

Ein zweites Aufnahmegesuch kann frühestens zwei Jahre nach einem negativen
Aufnahmeentscheid eingereicht werden.

Art. 4.3 Austritt und Ausschluss, bzw. Erlöschen der Mitgliedschaft
Die Mitgliedschaft erlischt unter Einhaltung einer dreimonatigen Frist mittels
schriftlicher Austrittserklärung je auf Ende des Vereinsjahres.
Die Mitgliederversammlung kann über den Ausschluss eines Mitgliedes verfügen,
welches in schwerer Weise gegen die Interessen des Vereines gehandelt hat.
Ist ein Mitglied mit dem Ausschlussentscheid der Mitgliederversammlung nicht
einverstanden, so kann es innert 30 Tagen seit Zustellung des Entscheides einen
schriftlichen Rekurs zuhanden der nächsten Mitgliederversammlung einreichen.

Art. 5 Organe
Die Organe der AZB sind:
– die Mitgliederversammlung
– der Vorstand (Leitungsteam)
– die ständigen Kommissionen
– die Kontrollstelle

Art. 6 Mitgliederversammlung
Die Mitgliederversammlung ist oberstes Organ. Die ordentliche Mitgliederversammlung
findet alljährlich im 2. Quartal statt und wird vom Vorstand mindestens 14 Tage zuvor
schriftlich unter Angabe der Traktanden einberufen. Über die Mitgliederversammlung
wird ein Protokoll geführt.

Sie ist zuständig für folgende Geschäfte:
– Genehmigung und Änderung der Statuten
– Beschlussfassung über die in der Traktandenliste aufgeführten Geschäfte
– Genehmigung des Protokolls, der Jahresberichte und der Jahresrechnung
– Wahl des Vorstandes (Leitungsteam)
– Wahl der übrigen Mitglieder und Kommissionen
– Wahl der Kontrollstelle
– Festsetzung der Mitgliederbeiträge
– Festsetzung der Vorstands-Entschädigung (Monatspauschale)
– Festsetzung des Stunden-Ansatzes für Auftragsarbeiten

Der Vorstand stellt Anträge an die Mitgliederversammlung.

Anträge aus Mitgliederkreisen sind spätestens fünf Tage vor der Versammlung dem
Leitungsteam/Sekretariat schriftlich einzureichen.
Die Mitgliederversammlung behandelt alle Geschäfte, die ihr der Vorstand
(Leitungsteam) vorlegt.
Wahlen und Abstimmungen finden offen statt. Schriftliche Stimmabgabe bei
Abwesenheit ist möglich. Die Mitgliederversammlung fasst die Beschlüsse mit relativer
Mehrheit. Bei Wahlen gilt im ersten Wahlgang das absolute Mehr. Zur Genehmigung und
Abänderung der Statuten des Vereins ist die Zweidrittelsmehrheit der anwesenden
Mitglieder erforderlich.

Art. 7 Vorstand
Der Vorstand besteht aus mindestens drei Mitgliedern und wird jährlich gewählt:
– PräsidentIn (Leitungsteammitglied „Äusseres“)
– SekretärIn (Leitungsteammitglied „Inneres“)
– KassierIn (Leitungsteammitglied „Spezielle Angelegenheiten)
Er kann bei Bedarf erweitert werden.

Art. 7.1 Vertretung
Der Verein wird nach aussen durch den Vorstand (Leitungsteam) vertreten mit
Kollektivunter-schrift zu zweien. Verträge müssen von der Mitgliederversammlung
genehmigt werden.

Art. 7.2 Weitere AmtsinhaberInnen
Die Mitgliederversammlung wählt:
a) einen technischen Beauftragten
Der technische Beauftragte kümmert sich um die Belange im Zusammenhang mit dem
Betrieb der Ateliers und der Werkplätze. Er wird im Wahlverfahren, analog dem
Vorstand, bestimmt und gehört diesem nach Möglichkeit an.
b) SekretärIn/BuchhalterIn
Der/die AmtsinhaberIn führt die Buchhaltung des Vereins und ist für die Erstellung eines
Budgets verantwortlich. Dem Sekretariat können weitere Vereinsaufgaben durch den
Vorstand (Leitungsteam) gemäss einem Pflichtenheft übertragen werden.

Art. 8 Kommissionen
Zur Erledigung der besonderen Aufgaben des Vereins werden ständige Kommissionen
gebildet. Die Mitgliederversammlung wählt deren Mitglieder und kann die Vertretung
des Vereins nach aussen an deren Kommissionspräsidenten und Sekretäre delegieren.
Art.8.1 Entlöhnung Pauschal
Die Vorstandsmitglieder (Leitungsteam) sowie der Technische Beauftragte werden mit
einer von der GV zu definierenden monatlichen Pauschale entschädigt.

Art. 8.2 Entlöhnung Stunden-Ansatz
Der Vorstand (Leitungsteam) kann Auftragsarbeiten an AZB Mitglieder und andere
Amtsinhaber (Sekretariat/Buchhaltung) vergeben. AZB Mitglieder werden für Arbeiten,
welche sie im Auftrag der AZB verrichten, generell mit einem Stundenlohn, dessen Höhe
an der GV jährlich definiert wird, entlöhnt. Der Ansatz kann nach unten (bei knappem
Budget), jedoch nicht nach oben, von Fall zu Fall, neu festgelegt werden.

Diese Regelung gilt nicht für das Curating von Ausstellungen. Die Curating-
Entschädigungen werden aufgrund der jeweiligen Gesamtbudgets, zu Beginn der
Aufträge mit Pauschalen definiert, welche für den/die Kuratorinnen verbindlich sind.

Art. 9 Kontrollstelle
Die beiden RevisorInnen amten als Kontrollstelle. Sie werden von der
Mitgliederversammlung auf die Dauer von zwei Jahren gewählt. Wiederwahl ist zulässig.
Die Kontrollstelle prüft die Jahresrechnung und das Budget, erstattet der
Mitgliederversammlung schriftlich Bericht und stellt Antrag an die
Mitgliederversammlung.

Art. 10 Haftung
Jede persönliche Haftung der Mitglieder für die Verbindlichkeiten des Vereins ist
ausgeschlossen.

Art. 11 Auflösung
Die Fusion oder Auflösung der AZB kann der Mitgliederversammlung vom Vorstand
oder einem oder mehreren Mitgliedern beantragt werden. Ein Beschluss der
Mitgliederversammlung über Fusion oder Auflösung sowie über die Revision dieses
Artikels wird nur rechtskräftig, wenn zwei Drittel der anwesenden Stimmberechtigten
Mitglieder zugestimmt haben, wobei als Anwesend auch solche Mitglieder gelten, die
ihre Stimme vorgängig und schriftlich abgegeben haben.

Art. 12 Liquidation
Wird die Auflösung der AZB beschlossen, so hat der Vorstand die Liquidation innerhalb
eines Jahres nach der Beschlussfassung durchzuführen. Das bei der Auflösung
vorhandene Vermögen der AZB ist einer Organisation mit ähnlichem Zweck zur
Verfügung zu stellen. Den Entscheid darüber fällt die Mitgliederversammlung.

Art. 13 Gesetzliche Vorschriften
Soweit die vorliegenden Statuten keine Regelung vorsehen, gelten die gesetzlichen
Vorschriften.

Art. 14 Inkrafttreten
Die vorliegenden Statuten wurden durch die Gründungsversammlung vom 29. Januar
1983 beschlossen. An der Mitgliederversammlung vom 19.09.2008 wurden sie revidiert
und treten mit sofortiger Wirkung in Kraft.

Das Leitungsteam
Jürg Altherr / Roland Hotz / Dominique Vigne

Zürich, 19. September 2008

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