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H.P. Weberhans

*1941 in Zürich

Ab 1969 Bildhauer, Skulpturen im Innenraum (Keine Auftragskünste, keine Kunstmessen).
Diverse Aufenthalte im Ausland. Diverse Stipendien, Ausstellungen und Publikationen.

1989 von Esther Gisler – erste Präsidentin AZB – für den Verein geworben.
Atelier Turmstrasse 5. 2006 wegen Atelier-Zufahrts-Verbot für Transportfahrzeuge, ausgetreten. 12 Jahre erfolglos Atelier gesucht. 2017, der Not gehorchend wieder eingetreten. Freigewordenen Werkplatz bekommen – wo ich heute arbeite. Man kann die Arbeiten sehen, z.B. am Tag der offenen Tür.

Simon Maurer, Textausschnitt aus
Skulpturen/Skulptures H.P. Weberhans
Scheidegger & Spiess 2012
ISBN 978-3-85881-326-8
(Ein bisschen Werbung kann nicht schaden.)

«Wer sie mal gesehen hat kommt nicht mehr von ihnen los. In ihrer strengen Beherrschtheit, gebrochen von Ironie.
In ihrer perfekten Sinnlichkeit, unter Einschluss von Defekten.
In ihren Übertreibungen, Überformungen, Überspitzungen.
In der Fremde, die sich auf ihnen abzeichnet, die anzieht.
Ihrer Nacktheit: ausgestellt, schutzlos.
Ihrem Geist, der im leeren und zugleich massiven Körper haust.»

2018 Ironie und Spass sind jetzt verbi!
Wenn die neubürgerliche Mainstream-Kultur ignorant «Wunsch» (Begehren) durch «Traum» ersetzt, wenn Spass und gute Laune drohend zur Pflicht erhoben sind – wer kein Spass hat ist der Looser – stellen sich für den Bildhauer andere Stilwerkzeuge geradezu von selber ein.

Für den Ratefux:
Was ist in dem Kelch, den uns die liberale Kunst-Industrie kredenzt, wenn deren Motor mit dem Treibstoff der Profit-Maximierung als höchstem Gut, angetrieben ist?

HPW